Die Geschichte des Comic
Die Geschichte des Comic lässt sich bis weit in frühe Vorzeit zurückverfolgen. Schon bereits die alten Römer kannten Erzählungen in Form aufeinander aufbauender Bilder, was zum Beispiel an einer Steinsäule aus dem Jahr 113 n. Chr. Belegt ist. Aber auch frühere Kulturen bedienten sich bereits dieser einfachen Darstellungsweise.
Die weiteren Jahre sind meist von steigenden Verkaufszahlen sowie vielen neuen Veröffentlichungen geprägt. Es konnten neuartige Stile entwickelt sowie neue Käuferschichten entdeckt werden. Dieser Siegeszug des Comics erreichte um 1985 seinen Höhepunkt. Viele französische Zeichner, aber auch deutsche Künstler wie Brösel oder Walter Moers waren mit ihren Zeichnungen kommerziell sehr erfolgreich. Nach diesem Höhepunkt sanken die Verkaufszahlen allerdings wieder. Ab 1990 konzentrierte sich der Markt eher auf Comics und Superhelden aus den USA, aber dieser Trend sollte nicht lange halten. Wegen des großen Angebotes an Comicheften und vielen kleinen Verlagen verlor der klassische Comic im Verkauf an Bedeutung. Diese Entwicklung wurde auch durch die Produktion von Mangas beeinflusst, die manche Leser mehr ansprachen. Besonders Comicserien im Fernsehen gewannen deutlich an Beliebtheit. Mit der weiten Verbreitung des Internets konnte ein neues Publikum erschlossen werden, und viele Comics oder Comic-Strips, die von den Zeichnern ausschließlich im Internet veröffentlicht werden, erfreuen sich stetig steigenden Zugriffszahlen sowie einer großen Bekanntheit.

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